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Ratgeber Diabetes

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Diabetes
Wissenswertes zu Diabetes

Beim Diabetes insipidus spielt das antidiuretische Hormon (ADH) eine große Rolle. Die ADH-Produktion ist beim Diabetes insipidus centralis vermindert oder fehlt vollständig. Die Ursache dafür sind meist Tumore in einem Teil des Zwischenhirns, dem Hypothalamus oder Schädigungen einer Hormondrüse, der Hypophyse. Beim Diabetes insipidus renalis wird ADH noch produziert, es kann jedoch seine Wirkung in den Nieren nicht entfalten. Gründe dafür können Medikamente sein, die Einfluss auf die Wirkung des ADH haben oder chronische Nierenerkrankungen. In seltenen Fällen liegt dem Diabetes insipidus renalis ein Gendefekt zugrunde. Der Diabetes insipidus geht mit deutlich verstärktem Durst und Harndrang einher.

Wissenswertes zu Diabetes

Wissenswertes über Diabetes insipidus

In Deutschland sind es ca. 5.000 Patienten, die an einem Diabetes insipidus leiden. Ursache des Diabetes insipidus centralis ist eine erniedrigte oder fehlende Produktion des antidiuretischen Hormons (ADH), beim Diabetes insipidus renalis hingegen wird zwar ausreichend ADH gebildet, auf das die Niere allerdings nicht reagieren kann. Sowohl die mangelhafte ADH-Wirkung als auch die reduzierte ADH-Bildung können die Folge verschiedener Grunderkrankungen oder sogar deren Behandlung sein. Insgesamt beruhen 70 % der Fälle von Diabetes insipidus auf Operationen oder Tumoren im Hypothalamusbereich (Teil des Zwischenhirns).

ADH

ADH steht für antidiuretisches Hormon, welches auch als Adiuretin oder Vasopressin bezeichnet wird. Es wird von Zellen des Hypothalamus produziert, einem Bereich des Zwischenhirns. Gespeichert wird es in einer Hormondrüse, der Hypophyse, die es dann bedarfsgerecht abgibt. Das Hormon bewirkt eine vermehrte Rückgewinnung von Wasser aus dem Primärharn, wodurch der Harn konzentriert wird. Es wird vor allem nachts ausgeschüttet, weshalb es gesunden Erwachsenen möglich ist, viele Stunden durchzuschlafen, ohne auf die Toilette zu müssen.

Diabetes insipidus centralis

Ursache der verringerten oder fehlenden ADH-Produktion bei einem Diabetes insipidus centralis sind häufig Tumoren im Bereich des Hypothalamus oder der Hypophyse, aber auch Schädigungen der Hypophyse durch Strahlentherapien oder als Folge einer Operation. Auch Unfälle mit Hypophysenbeteiligung wie Schädel-Hirn-Traumata oder Schädelbasisbrüche können die ADH-Freisetzung deutlich beeinträchtigen. Gelegentlich sind es systemische Erkrankungen wie Sarkoidose oder Tuberkulose, die zu einer Senkung des ADH-Spiegels führen. Auch sexuell übertragbare Erkrankungen wie Syphilis kommen in Frage. Ein ADH-Mangel kann zudem angeboren und damit genetisch bedingt sein.

Diabetes insipidus renalis

Der Diabetes insipidus renalis tritt seltener auf als der Diabetes insipidus centralis. Ein Diabetes insipidus renalis kann durch verschiedene Medikamente hervorgerufen werden, die die Wirkung von ADH an der Niere blockieren oder zumindest einschränken. Des Weiteren können chronische Nierenerkrankungen wie eine chronische Nierenbeckenentzündung oder eine Niereninsuffizienz die Wirkung des ADH beeinträchtigen. Auch Veränderungen verschiedener Parameter im Blut wie ein erniedrigter Eiweißanteil, erhöhte Kalzium- und verringerte Kaliumkonzentrationen können einen Einfluss haben. Sehr selten sind es angeborene Gendefekte, die für einen Diabetes insipidus renalis verantwortlich sind. Dabei kann es sich entweder um einen X-chromosomalen Gendefekt handeln, oder aber um eine Veränderung (Mutation) des Aquaporin-2-Gens auf Chromosom 12.

Symptome

Ein gesunder Mensch scheidet etwa 1 bis 1,5 Liter Urin am Tag aus. Bei Menschen mit Diabetes insipidus kann diese Menge drastisch erhöht sein, von 5 auf bis zu 25 Liter. Folge ist ein entsprechend starkes Durstgefühl der Betroffenen, die beinahe ständig trinken müssen, um den Flüssigkeitsverlust des Körpers auszugleichen. Dies und der ständige Harndrang führen dazu, dass die Betroffenen unter starken Schlafstörungen leiden.

Lydia Köper

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Bei Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, die, bedingt durch einen Insulinmangel oder eine Insulinresistenz, mit erhöhten Blutzuckerwerten einhergeht. Man unterscheidet Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes. Da Diabetes Typ 1 überwiegend bei Kindern und Jugendlichen diagnostiziert wird, bezeichnet man ihn auch als infantilen bzw. juvenilen Diabetes. Eine weitere Form des Diabetes ist Diabetes insipidus, bei dem es zu einer gestörten Urinausscheidung kommt. Der renale Diabetes und der Diabetes salinus renalis entstehen in Folge einer Nierenfunktionsstörung. Während beim renalen Diabetes Zucker über den Urin ausgeschieden wird, kommt es beim Diabetes salinus renalis zur Ausscheidung von Salzen über den Urin.

Beim Diabetes insipidus spielt das antidiuretische Hormon (ADH) eine große Rolle. Die ADH-Produktion ist beim Diabetes insipidus centralis vermindert oder fehlt vollständig. Die Ursache dafür sind meist Tumore in einem Teil des Zwischenhirns, dem Hypothalamus oder Schädigungen einer Hormondrüse, der Hypophyse. Beim Diabetes insipidus renalis wird ADH noch produziert, es kann jedoch seine Wirkung in den Nieren nicht entfalten. Gründe dafür können Medikamente sein, die Einfluss auf die Wirkung des ADH haben oder chronische Nierenerkrankungen. In seltenen Fällen liegt dem Diabetes insipidus renalis ein Gendefekt zugrunde. Der Diabetes insipidus geht mit deutlich verstärktem Durst und Harndrang einher.

Therapie Diabetes

Die Therapie von Diabetes richtet sich nach der Form des Diabetes. Bei Typ-1-Diabetes muss der absolute Insulinmangel durch die Zufuhr von Insulin von außen ausgeglichen werden. Dies kann mithilfe von Spritzen, einem Insulinpen oder einer Insulinpumpe erfolgen. Bei der Therapie von Diabetes Typ 2 spielt der Lebensstilwandel eine große Rolle. Durch eine ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung können die Werte häufig normalisiert werden. Genügt dieser Lebenswandel nicht, wird der Arzt Tabletten zur Regulierung des Blutzuckerspiegels verschreiben. Ein Schwangerschaftsdiabetes muss unbedingt behandelt werden, da er sonst negative Auswirkungen auf das Ungeborene haben kann. Hier ist eine Ernährungsumstellung der erste Schritt.