Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Diabetes

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GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
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Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
www.gfmk.de

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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Lydia Köper

Diabetes: michaeljung/Bigstock.com (94619345)
Entstehung: Nerthuz/Bigstock.com (67905790)
Diagnose: alexraths/Bigstock.com (48011705)
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Wissenswertes: krishnacreations/Bigstock.com (76371506)

 

07. August 2018
Jugendliche mit Diabetes sollten sich nach Möglichkeit keine Berufe aussuchen, bei denen eine Hypoglykämie lebensgefährliche Folgen haben kann.
  
30. Juli 2018
Menschen mit Diabetes sollten sich ballaststoffreich ernähren und ausreichend trinken. Bei Fetten eignen sich vor allem ungesättigte Fettsäuren.
  
25. Juli 2018
Viele Diabetespatienten haben mit Ängsten zu kämpfen, z. B. aufgrund des Risikos für Folgeerkrankungen oder Unterzuckerungen.
  
23. Juli 2018
Menschen mit Diabetes, die eine Insulinpumpe tragen, sollten vor dem Sport darauf achten, dass sie nüchtern sind und kein Bolus gegeben wird.
  
16. Juli 2018
Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel bei Diabetes kann es zu verschiedenen Begleiterkrankungen wie z. B. Blasenschwäche oder Neuropathien kommen.
  

Bei Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, die, bedingt durch einen Insulinmangel oder eine Insulinresistenz, mit erhöhten Blutzuckerwerten einhergeht. Man unterscheidet Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes. Da Diabetes Typ 1 überwiegend bei Kindern und Jugendlichen diagnostiziert wird, bezeichnet man ihn auch als infantilen bzw. juvenilen Diabetes. Eine weitere Form des Diabetes ist Diabetes insipidus, bei dem es zu einer gestörten Urinausscheidung kommt. Der renale Diabetes und der Diabetes salinus renalis entstehen in Folge einer Nierenfunktionsstörung. Während beim renalen Diabetes Zucker über den Urin ausgeschieden wird, kommt es beim Diabetes salinus renalis zur Ausscheidung von Salzen über den Urin.

Beim Diabetes insipidus spielt das antidiuretische Hormon (ADH) eine große Rolle. Die ADH-Produktion ist beim Diabetes insipidus centralis vermindert oder fehlt vollständig. Die Ursache dafür sind meist Tumore in einem Teil des Zwischenhirns, dem Hypothalamus oder Schädigungen einer Hormondrüse, der Hypophyse. Beim Diabetes insipidus renalis wird ADH noch produziert, es kann jedoch seine Wirkung in den Nieren nicht entfalten. Gründe dafür können Medikamente sein, die Einfluss auf die Wirkung des ADH haben oder chronische Nierenerkrankungen. In seltenen Fällen liegt dem Diabetes insipidus renalis ein Gendefekt zugrunde. Der Diabetes insipidus geht mit deutlich verstärktem Durst und Harndrang einher.

Die Ursachen für die Entstehung von Diabetes sind je nach Form des Diabetes verschieden. Beim Diabetes Typ 1 wendet sich das Immunsystem gegen die Betazellen der Bauchspeicheldrüse, die für die Insulinproduktion verantwortlich sind. Es kommt zum Insulinmangel. Der Typ-2-Diabetes entsteht meist durch zu wenig Bewegung und eine ungesunde Ernährungsweise. Die Ursache für Schwangerschaftsdiabetes liegt zum einen in einer erhöhten Ausschüttung bestimmter Hormone als auch einer verstärkten Insulinresistenz. Zum Diabetes insipidus kommt es durch eine gestörte Wirkung des antidiuretischen Hormons. Man unterscheidet vier Formen des Diabetes insipidus. Der renale Diabetes ist angeboren und die Folge einer Genveränderung.