Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Diabetes

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Diabetes

Links zu Diabetes

Deutsche Diabetes-Gesellschaft e. V.
www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de

Deutsche Diabetes-Stiftung
www.diabetesstiftung.de

Deutscher Diabetiker Bund e. V.
www.diabetikerbund.de

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
www.diabetesde.org

Deutsches Zentrum für Diabetesforschung e. V.
www.dzd-ev.de

29. Oktober 2019
Im Winter ist es für Menschen mit Diabetes besonders wichtig, die Haut richtig zu pflegen. Im Freien kann z. B. eine Kälteschutzcreme verwendet werden.
  
24. Oktober 2019
Menschen mit Diabetes sollten bei der Wahl der Obstsorte darauf achten, dass einige Obstsorten sehr viel Fruchtzucker enthalten.
  
21. Oktober 2019
Bei Diabetespatienten kann es zu einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen wie z. B. Vitamin D oder Folsäure kommen.
  
11. September 2019
Da das Risiko einer Unterzuckerung erhöht ist müssten insulinpflichtige Diabetiker meist ein ärztliches Gutachten einreichen wenn sie den Führerschein machen wollen.
  
04. September 2019
Um auch unterwegs auf eine Unterzuckerung vorbereitet zu sein, sollten Menschen mit Diabetes stets ein Notfallpaket bei sich tragen.
  

Die Ursachen für die Entstehung von Diabetes sind je nach Form des Diabetes verschieden. Beim Diabetes Typ 1 wendet sich das Immunsystem gegen die Betazellen der Bauchspeicheldrüse, die für die Insulinproduktion verantwortlich sind. Es kommt zum Insulinmangel. Der Typ-2-Diabetes entsteht meist durch zu wenig Bewegung und eine ungesunde Ernährungsweise. Die Ursache für Schwangerschaftsdiabetes liegt zum einen in einer erhöhten Ausschüttung bestimmter Hormone als auch einer verstärkten Insulinresistenz. Zum Diabetes insipidus kommt es durch eine gestörte Wirkung des antidiuretischen Hormons. Man unterscheidet vier Formen des Diabetes insipidus. Der renale Diabetes ist angeboren und die Folge einer Genveränderung.

Diagnose Diabetes

Zur Diagnose von Diabetes wird in der Regel eine Kontrolle des Blutzuckers vorgenommen. Dabei entnimmt der Arzt einen Tropfen Blut aus dem Finger des Patienten und bestimmt den Blutzuckerwert. Sind die Ergebnisse nicht eindeutig, schließt sich meist der orale Glukosetoleranztest an. Dabei wird der Wert einmal nüchtern und einmal zwei Stunden später, nach dem Trinken eines mit Glukose versetzten Glases Wasser gemessen. Durch einen Urintest lässt sich die Glukosekonzentration im Urin mittels spezieller Teststreifen feststellen. Auch im Urin vorkommende Ketonkörper können einen Hinweis auf Diabetes liefern. Der Salzgehalt des Urins kann Aufschluss über einen möglichen Diabetes insipidus oder Diabetes salinus renalis geben.

Bei Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, die, bedingt durch einen Insulinmangel oder eine Insulinresistenz, mit erhöhten Blutzuckerwerten einhergeht. Man unterscheidet Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes. Da Diabetes Typ 1 überwiegend bei Kindern und Jugendlichen diagnostiziert wird, bezeichnet man ihn auch als infantilen bzw. juvenilen Diabetes. Eine weitere Form des Diabetes ist Diabetes insipidus, bei dem es zu einer gestörten Urinausscheidung kommt. Der renale Diabetes und der Diabetes salinus renalis entstehen in Folge einer Nierenfunktionsstörung. Während beim renalen Diabetes Zucker über den Urin ausgeschieden wird, kommt es beim Diabetes salinus renalis zur Ausscheidung von Salzen über den Urin.