Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Diabetes

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Diabetes

Links zu Diabetes

Deutsche Diabetes-Gesellschaft e. V.
www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de

Deutsche Diabetes-Stiftung
www.diabetesstiftung.de

Deutscher Diabetiker Bund e. V.
www.diabetikerbund.de

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
www.diabetesde.org

Deutsches Zentrum für Diabetesforschung e. V.
www.dzd-ev.de

11. September 2019
Da das Risiko einer Unterzuckerung erhöht ist müssten insulinpflichtige Diabetiker meist ein ärztliches Gutachten einreichen wenn sie den Führerschein machen wollen.
  
04. September 2019
Um auch unterwegs auf eine Unterzuckerung vorbereitet zu sein, sollten Menschen mit Diabetes stets ein Notfallpaket bei sich tragen.
  
07. August 2019
Einige Reiseversicherer schließen Diabetes aus ihrem Versicherungsschutz aus, das es sich um eine chronische Erkrankung handelt.
  
08. Juli 2019
Für Patienten mit Diabetes besteht die Möglichkeit beim Süßen auf Zuckeralternativen wie Zuckerersatz- und Zuckeraustauschstoffe zurückzugreifen.
  
18. Juni 2019
Menschen mit Diabetes haben ein höheres Risiko eine Pilzerkrankung zu erleiden, sowohl im Fuß- und Nagel- als auch im Intimbereich.
  

Bei Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, die, bedingt durch einen Insulinmangel oder eine Insulinresistenz, mit erhöhten Blutzuckerwerten einhergeht. Man unterscheidet Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes. Da Diabetes Typ 1 überwiegend bei Kindern und Jugendlichen diagnostiziert wird, bezeichnet man ihn auch als infantilen bzw. juvenilen Diabetes. Eine weitere Form des Diabetes ist Diabetes insipidus, bei dem es zu einer gestörten Urinausscheidung kommt. Der renale Diabetes und der Diabetes salinus renalis entstehen in Folge einer Nierenfunktionsstörung. Während beim renalen Diabetes Zucker über den Urin ausgeschieden wird, kommt es beim Diabetes salinus renalis zur Ausscheidung von Salzen über den Urin.

Beim Diabetes insipidus spielt das antidiuretische Hormon (ADH) eine große Rolle. Die ADH-Produktion ist beim Diabetes insipidus centralis vermindert oder fehlt vollständig. Die Ursache dafür sind meist Tumore in einem Teil des Zwischenhirns, dem Hypothalamus oder Schädigungen einer Hormondrüse, der Hypophyse. Beim Diabetes insipidus renalis wird ADH noch produziert, es kann jedoch seine Wirkung in den Nieren nicht entfalten. Gründe dafür können Medikamente sein, die Einfluss auf die Wirkung des ADH haben oder chronische Nierenerkrankungen. In seltenen Fällen liegt dem Diabetes insipidus renalis ein Gendefekt zugrunde. Der Diabetes insipidus geht mit deutlich verstärktem Durst und Harndrang einher.

Diagnose Diabetes

Zur Diagnose von Diabetes wird in der Regel eine Kontrolle des Blutzuckers vorgenommen. Dabei entnimmt der Arzt einen Tropfen Blut aus dem Finger des Patienten und bestimmt den Blutzuckerwert. Sind die Ergebnisse nicht eindeutig, schließt sich meist der orale Glukosetoleranztest an. Dabei wird der Wert einmal nüchtern und einmal zwei Stunden später, nach dem Trinken eines mit Glukose versetzten Glases Wasser gemessen. Durch einen Urintest lässt sich die Glukosekonzentration im Urin mittels spezieller Teststreifen feststellen. Auch im Urin vorkommende Ketonkörper können einen Hinweis auf Diabetes liefern. Der Salzgehalt des Urins kann Aufschluss über einen möglichen Diabetes insipidus oder Diabetes salinus renalis geben.